Yoga // Warum es gut ist den Yoga Weg auch einmal zu erweitern

Du gehst gern zum Hatha Yoga und warst noch nie beim Vinyasa? Du magst am liebsten Ashtanga Kurse aber kennst kein Anusara? Es gibt so unendlich viele Yoga Richtungen und jeder will Dir erzählen, es gibt nur den einen richtigen?! Glaube mir, so ist es nicht. Es gibt viele unterschiedliche Yoga Richtungen und genau wie wir alle einzigartig sind, so ist auch jeder Yogastil etwas ganz besonderes.

In einem früheren Beitrag über unterschiedliche Yogastile habe ich Dir bereits ein paar Unterschiede aufgezeigt. Vinyasa, Hatha Yoga, Yin Yoga und Aerial Yoga werden dort erklärt. Es gibt noch so viel mehr. In den letzten Tagen komme ich immer wieder mit Anusara Yoga in Berührung und beim Music Flow war ich auch gerade erst. Strala Yoga möchte ich unbedingt einmal probieren und auch zum Hatha Flow gehe ich gern. Ich sage Dir, das ist gut so. Denn den einen wahren und richtigen Yoga Weg gibt es nicht.

Gibt es ihn, den einen, den einzigen wahren und richtigen Yoga Weg?

Nein, viele Wege führen zum Ziel. Jede Yogarichtung hat etwas tolles und einzigartiges an sich und jeder Yogastil führt dazu, das letztendliche Ziel des Yoga zu verfolgen. Das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist. Und je nach Lebenslage, je nach Tagesstimmung, je nachdem wie Du Dich fühlst kann entweder der eine oder der andere Weg der richtige sein.

 

Es gibt Tage, da bist Du von ganz alleine etwas ruhiger, Du brauchst eher etwas was Dich aufweckt, Dich fordert und Deine Energien aktiviert. Es gibt Tage, an denen Du übersprudelst vor Energie, Du brauchst eher etwas erdendes, eine Yogarichtung die Dich zur Ruhe bringt. Es gibt Tage an denen fühlst Du Deine Hormone verrückt spielen, Du brauchst etwas was sie wieder ausbalanciert. Tage an denen Du Dich kaum konzentrieren kannst, eine strukturierte Stunde wäre toll. Es gibt so viele Möglichkeiten zum Ziel zu kommen. Nutze sie ganz bewusst.

Es ist nicht wichtig, immer “nur” denselben Yogastil zu beschreiten. Du darfst gerne etwas anderes austesten. Denn beim Yoga ist es so, was in dem einen Moment passt muss nicht unbedingt im nächsten noch das Richtige sein. Und was viel wichtiger ist. Was in dem einen Moment nicht passt, kann im nächsten doch ganz wohltuend sein.

Als ich das erste Mal beim Yoga war, war ich in einer Kundalini Stunde. Die dynamischen Bewegungen waren fordernd und für mich zu dem Zeitpunkt einfach nur eigenartig. Jahre später noch fand ich Kundalini Yoga total befremdlich. Einfach nicht meins. Heute aber nutze ich gern die Mantren aus den Stunden und integriere sie in eine Vinyasa Stunde oder auch in eine Yin Yoga Stunde. Die Bewegungen zum Gesang finde ich mittlerweile wunderschön.  Vor allem, nachdem ich die Bedeutung die dahinter steckt gelernt habe. Auch das meditieren fand ich vor Jahren extremst ungewöhnlich. Nie im Leben wäre ich auf die Idee gekommen, das genau das heute jeden Tag meine Faszination finden würde. Aber genau so ist es.

Der jeweilige Moment ist wichtig und entscheidend. Denn im einer Sekunde findest Du vielleicht Deine Ashtanga Stunde, die Struktur und die immer wiederkehrende Abfolge der Asanas bereichernd, im nächsten Moment kann es aber durchaus sein das eine leichtere, eine vielleicht nicht so fordernde Abfolge das einzig wahre wäre.

Wichtig ist beim Yoga, das Du auf Dich acht gibst. Das Du erkennst, was Dir gut tut und wann es Dir gut tut.  Es gibt Momente da  hast Du keine Lust zum Yoga, Du kannst Dich  nicht aufraffen. Wenn Du dann aber dennoch in eine Stunde gehst geht es Dir danach viel besser.

Es kann aber genausogut sein das Du keine Lust hast auf Deinen dir bekannten Yoga Stil, einfach weil Du in dem Moment eigentlich etwas ganz anderes brauchst.

Yoga bietet ein riesiges Buffet,es gibt Dir für jeden eine einmalige Chance zu entscheiden was Du zu dem Zeitpunkt brauchst. Nutze es! Erkenne was Dein Körper Dir sagt und handele entsprechend.

Wenn Du müde bist, aber Energie brauchst dann ist Yin Yoga vielleicht nicht das Richtige. Wenn Du vor Energie nur so sprudelst aber eigentlich Ruhe brauchst dann passt es vielleicht ganz gut. Erkenne Dein Potenzial und erkenne Dich selber. Traue Dich über den Tellerrand zu blicken und auszutesten. Entscheide Dich für YOGA – ganz gleich welche Richtung. Und wenn Du einmal wieder das Gefühl hast, heute hast Du keine Lust in Deinen Yin Yoga Kurs zu gehen, dann hinterfrage Dich einmal warum. Liegt es wirklich daran das Du keine Lust auf Yoga hast oder ist es vielleicht einfach heute NUR die Lust auf einen anderen Stil, einen anderen Kurs? Finde es heraus und geniesse die Vielfalt die Yoga Dir bietet.

 

Namastè Deine 

 

Yogareich, Dein persönlicher Blog über Yoga & Lifestlye, Ernährung, Ayurveda und alles was Dich bewegt…

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Sunita Ehlers

Auf dem Yoga – reich Blog schreibe ich, Sunita, über Themen rund um einen gesunden Lifestyle. Ich bin ausgebildete Yogalehrerin (AYA), aktive Referentin der Yogalehrerausbildung, Yoga & Lifestyle Bloggerin und Podcasterin (Living a good – healthy – Life)

Zu meinen Themen & Kursgebieten gehören Hormonyoga/Personal Training/ Vinyasa Yoga/Hatha Yoga/Yin Yoga/ Ayurveda Yoga / Meditation und alles was zu einem achtsamen Leben dazugehört.

Ausbildung:

Studium der Personal-und Organisationsentwicklung

Ausbildung zur Kauffrau im Luftverkehr

Heilerzieherin

Mir ist wichtig, das es nicht nur um das Geld verdienen geht, der Spass an der Sache und auch die soziale Mit-Verantwortung liegen mir sehr am Herzen. Aus diesem Grund engagiere ich mich ehrenamtlich bei Lokstedt in Motion, ein Projekt zur Integration geflüchteter Kinder durch Yoga(Organisation & Yogakurse) und EBY Eat_Breathe_Yoga Yoga bei Essstörungen (Projektleitung, eine Initiative von Yoga für alle e.V.)



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