Lifestyle//Yoga für Triathleten

Yoga ist für alle da, davon bin überzeugt. Und gerade für Sportler immens wichtig. Nicht nur das Dehnen vor oder nach dem Training, auch mental hilf Yoga Dir bei Deinem
Wettkampf.

Yoga für Triathleten

Ein Beitrag von Tatjana Naß von Meintriathlon

 

Und das sagt Tatjana über sich selbst:
Mein Name ist Tatjana und seit Dezember 2015 blogge ich auf meinTriathlon.de. Selber gehe ich gerne Laufen, Schwimmen und Radfahren. Da lag es nahe einen Blog rund um den Triathlon zu schreiben.

 

 

Triathleten haben fordernde Trainingspläne. Immerhin streben sie gleich in drei Disziplinen nach Bestzeiten. Eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe, die dem Sportler nicht nur körperlich, sondern auch mental einiges abverlangt. Um einen Ausgleich zu diesen intensiven Belastungen zu finden, ist Yoga eine tolle und vor allem ganzheitliche Möglichkeit, Körper und Geist in Einklang zu bringen.
Ganzheitlichkeit steht auch beim Triathlon im Mittelpunkt, erergänzt sich also wunderbar mit Yoga. Denn die Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen bringt die Fitness auf ein extrem hohes Niveau, was durch einzelne Sportarten kaum erreichbar ist. Für den Körper bedeutet das Ausdauer, Kraft und eine gute Koordination. Doch Triathlon fordert mehr als den Körper.

Der Ausdauerdreikampf verlangt nach dem ganzen Menschen.

Denn ohne eine starke Psyche ist der Kampf nicht zu gewinnen.
Mit körperlichem und mentalem Gleichgewicht zum Erfolg.

Und genau hier setzt Yoga an.

Es hilft beim Entspannen und beim Stressabbau, die Regeneration wird beschleunigt. Konzentration und Fokussierung werden durch Atemübungen gefördert und können so im Wettkampf zu einem großen Vorteil werden. Der Körper wird durch passende Übungen in Koordination und Flexibilität geschult, der Rücken gestärkt. So lässt sich durch Yoga die eigene Leistungsstärke im physischen und psychischen Bereich effektiv verbessern.
Eine gute Vorbereitung dient letztendlich nicht nur einer guten Leistung, sondern hilft auch, Verletzungen zu vermeiden. Stabilisierende Yoga-Übungen unterstützen eine kräftige Körpermitte, erleichtern das Halten der Körperspannung während des Schwimmens und ermöglichen einen aufrechtenLaufstil. Nicht nur kräftigende, sondern auch beweglichkeitsfördernde Übungen sind wichtig. So sind viele Triathleten zwar unglaublich fit, oft mangelt es aber an Beweglichkeit. Denn antrainierte Bewegungsautomatismen und einseitige Trainingsbelastungen führen oft zu einer mangelnden Beweglichkeit der Muskel-Gelenkeinheiten. Yoga wirkt hier präventiv und unterstützt langfristig einen gesunden Bewegungsapparat.
Auch mental bietet Yoga dem Triathleten wesentliche Vorteile.

Psychischer Stress vor, während oder nach dem Wettkampf kann besser verarbeitet werden und der Sportler kommt gestärkt aus jeder Situation heraus. Die Fokussierung von Gedanken und Kräften ermöglicht das Ausblenden von Ablenkungen. Gezielte Atemübungen unterstützen so nicht nur die Konzentration, sondern verbessern auch die Sauerstoffversorgung. Die Herzfrequenz wird gesenkt, der Körper spart Energie.
Regenerationsförderung durch Yoga.
Nicht nur in der Vorbereitung und während des Wettkamps zeigt sich, wie gut Yoga einen Triathleten unterstützen kann, sondern auch in der Regenrationsphase. Spezielle, passive Yoga-Formen erreichen sogar tiefere Bindegewebsschichten. Durch Tiefenentspannung, Meditation und Entspannungstechniken kann der Körper neue Energie und Kraft schöpfen und sich dadurch schneller regenerieren.
2 beliebte Yogaübungen beim Triathlon

1. Taube/Kapotasana
Stelle dich zunächst in den Vierfüßlerstand. Achte darauf, dass deine Hände unter den Schultern und deine Knie hüftbreit aufgestellt sind. Anschließend bringst du ein Knie nach vorne und legst es hinter deinen Handgelenken auf den Boden, dabei zeigt deine Ferse zum Körper. Dein anderes Bein ist dabei nach hinten gestreckt, so dass Knie und die Oberseite deines Fußes auf dem Boden liegen. Dein Blick ist nach vorne gerichtet und dein Oberkörper gerade. Nimm deine gespreizten Fingerspitzen und stütze dich fest im Boden ab. Jetzt ziehst du den Bauchnabel zur Wirbelsäule ein und aktivierst deinen Beckenboden. Achte beim Ausatmen, dass du dich leicht nach unten lehnst. Hierfür wandern die Fingerspitzen nach vorne. Währenddessen bleibt der Beckenboden aktiviert.

2. Krokodil / Nakarasana – Drehhaltung in der Rückenlage
Bei dem Krokodil startest du in Rückenlage. Anschließend winkelst du deine Beine hüftbreit an. Jetzt legst du eine Ferse vor das Knie auf das andere aufgestellte Bein ab.
Deine Hände wandern zur Kniekehle des aufgestellten Beines. Danach löst du das aufgestelltes Bein vom Boden soweit, bis du Dehnung im Gesäß wahrnimmst. Dabei bleibt das Becken auf dem Boden liegen.
Möchtest du die Dehnung intensivieren, kannst du alternativ auch deine Hände vor dem Knie halten, anstatt in der Kniekehle.
Auf die richtige Kombination kommt es an.
Um ein erfolgreicher Triathlet zu sein, erfordert es Ganzheitlichkeit. Dazu gehört nicht nur ein optimales Trainingsprogramm, sondern auch eine umfassende Methode, Körper und Geist miteinander in Einklang zu bringen.
Um effektiv trainieren zu können, sollten aber auch die äußeren Umstände stimmen. Denn nicht nur das Know-How, sondern auch die Ausstattung ist wichtig. Techniken, Trainingshilfen und die richtige Ernährung spielen genauso eine wichtige Rolle, wie die passende Kleidung. Da ist es ganz nützlich, einen passenden Partner an seiner Seite zu haben, wie beispielsweise Sportshop-Triathlon. Denn egal welchen Sport man ausüben möchte, ob es nun Schwimmen, Radfahren, Laufen oder Yoga ist, braucht man auch Kleidung, in der man sich wohlfühlt. Ein Garant dafür, dass man sich während des Trainings, des Wettkampfs oder der Regeneration voll auf das einlassen kann, was vor einem liegt.
Ganzheitlichkeit spielt beim Triathlon also eine große Rolle. Yoga ist in seiner allumfassenden Art die perfekte Ergänzung, um den Triathleten zu unterstützen, seine Leistung auf ein noch höheres Niveau zu heben und ihn physisch und psychisch zu stärken.

Deine Tatjana

 

 

Liebe Tatjana, herzlichen  Dank für diesen spannenden Beitrag. Ich freue mich sehr das Yoga in alle Winkel des Sportes übertragen werden kann und wird!

Namaste Deine

Sunita Ehlers Yogareich Blog, Yogalehrerin (AYA), Ausbilderin, Bloggerin und Podcasterin (Living a good - healthy - Life) Hormonyoga/Personal Training/ Vinyasa Yoga/Hatha Yoga/Yin Yoga/ Ayurveda Yoga Teacher Studium der Personal-und Organisationsentwicklung Ausbildung zur Kauffrau im Luftverkehr Heilerzieherin

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.