Lifestyle//Yoga Blogger als Hauptberuf, wie ist denn das überhaupt

Ein Leben als Yoga Bloggerin, wie ist denn das überhaupt? 

Träumend von einem Leben als Bloggerin mit Tüten voller Dinge zum testen oder selber behalten. Auf dem Sofa lungernd und ein wenig am Laptop sitzend, einfach nur nichts tuend und einen voll gefüllten Blog habend, laufend eingeladen auf tolle Events….so oder so ähnlich stellst Du dir ein Leben als Bloggerin vor?

Ich sage Dir wie es wirklich ist. 

Ein Leben als Bloggerin ist toll. Ja, ich liebe es. Ich schreibe unheimlich gern, lese und berichte. Ich liebe Yoga und alles was damit zu tun hat. Und wünschte mir oft, jeder würde Yoga in sein Leben lassen. Denn manches Leid und mancher Stress liessen sich sicherlich durch Yoga schmälern. Und  wenn du vorhast, einen Yoga Blog zu starten, dann solltest Du es auch lieben. Denn ein Blog bedeutet Arbeit! Texte wollen geschrieben werden, Recherche betriebenen werden, Bücher gelesen, Ausbildungen besucht, Erfahrungen gesammelt werden. Und dann muss das Ganze auch noch in ein Format passen, welches Dir gefällt. Toll ist es natürlich, wenn Du Freunde hast, die Dir helfen. Technik affin sind oder Logos entwerfen können, oder Dich fotografieren und Dir bei der Bildbearbeitung zur Seite stehen. Aber wenn Du, so wie ich, alles selber machst dann hast Du ganz schön was zu tun. Vor allem wenn Du Dich selber erstmal in das Thema wie erstelle ich einen Blog reinfuchsen musst.

Wie funktioniert denn das?

Suche Dir eine Domain die frei ist und zu Deinem Thema passt, suche Dir einen Anbieter, bei dem Du Deinen Blog hosten willst, einen Anbieter der das grafische übernimmt. Ich habe mich für Strato und für WordPress entschieden. Ursprünglich nicht von mir selber entwickelt und programmiert, da ich nach einiger Zeit aber neu durchstarten wollte, musste alles neu aufgesetzt und umgestellt werden. Das war ein hartes Stück Arbeit, aber ich bin froh, das ich es überhaupt hinbekommen habe auch wenn einige Kleinigkeiten noch nicht 100% perfekt sind. Das Logo, das Design, die Farben und Schriften, das Theme, die Zusammenstellung und Struktur, einfach ALLES musste überarbeitet und umgebaut werden. Ein klarer Vorteil, wenn Du hier Vorkenntnisse hast!! Wenn Du Dich für ein Logo, einen Anbieter und ein Design entschieden hast, dann schreibe los. Schreibe über Themen die Dich interessieren, baue Dir Kanäle auf, wo Du Deine Beiträge zeigen kannst. Facebook, Instagram, Pinterest, BlogLovin die Auswahl ist riesig. Such Dir aus, was zu Dir und Deinem Thema passt. Und schreibe, veröffentliche und schreibe. Auch musst Du Dich noch mit SEO und Google beschäftigen, Ich sage Euch, Propertys, html Code, Tags, Metabeschreibungen, SEO alles Fremdwörter für mich, aber ohne geht es nicht. Suche Dir also hier auch Freunde, die Dir helfen oder nimm selber Geld in die Hand um einen Profi zu engagieren. Ist dies, wie bei mir, nicht möglich, dann lerne, lerne, lerne…denk immer an eine Datensicherung und erfreue Dich an dem ganzen neuen Internetkrams den Du dazu lernst..

 

Wie ist es dann, als Bloggerin?

 

Wenn Deine Homepage Einstellungen laufen, alles so aussieht wie Du es Dir vorgestellt hast, dann kannst Du Dich ein wenig zurücklehnen. Aber nur ein wenig, denn bis dahin ist es ein langer Weg.

 

Du veröffentlichst also Deine Arbeiten, Deine Texte und schreibst über Dinge die Dir am Herzen liegen. Allein das ist schon grossartig. Denn Du kannst Dein Leben selber bestimmen. Du kannst Dir die Zeit einteilen und das Thema aussuchen. Perfekt. Aber kannst Du auch davon Deinen Lebensunterhalt finanzieren? In Deutschland gibt es ein paar wenige, grosse Yoga Blogs, die hauptberuflich davon leben und gut davon leben können. Die meisten anderen (und ich sage Euch, es gibt unzählige andere, kleinere Yoga Blogs) haben noch andere Hauptberufe und schreiben in der Freizeit.

Wenn Du gut im aquirieren bist, dann geh auf die Agenturen zu, präsentiere Dich auf Messen, auf Bildern und im Internet und suche Dir Kooperationspartner, Firmen die Werbung auf Deiner Homepage platzieren oder mit Dir zusammenarbeiten. Das ist wichtig, ist allerdings auch zeitaufwendig. Ich betreibe keine Aquise oder viel zu wenig, freue mich daher immer über Anfragen von Agenturen oder Firmen, die von sich aus auf mich zukommen. Natürlich wünscht sich das jeder Blogger, auch nicht nur ab und an sondern gern so oft es geht…

Wenn Du der Mensch bist, der sich gut präsentieren kann – als Person. Dann mach das bloss. Ich bin es im Moment nicht, immer das Gefühl auf Fotos sehe ich komisch aus, auf  Videos sowieso. Aber wenn Du super rüberkommst, dann zeige Dich. Denn je mehr Menschen Dich kennen, umso mehr Menschen lesen Deine Beiträge. Je mehr Menschen Deine Beiträge lesen, umso mehr Kooperationsangebote kannst du bekommen. Ganz logisch. Ich werde daran arbeiten, ich verspreche es! Arbeite zur Zeit aber estemal an einigen Videos und dem Ton und freue mich, wenn die Agenturen und Firmen, die Anfragen auf mich zukommen und an einer Zusammenarbeit interessiert sind!

Viel mehr kann ich Euch zu dem finanziellem Teil nicht mitteilen, aber eines ist klar, je mehr Leser, desto leichter ist es bei Google höher zu kommen, desto wahrscheinlicher ist es das Du gesehen wirst und umso mehr Angebote erhältst Du. Und auch wenn es den einen oder andren Yoga Blogger gibt, der damit ganz gut auch Geld verdienen kann und es auch viele kleinere Blogs gibt, die noch nicht davon leben können, so macht es trotzdem Spass und bereichert Dein Leben. Ich freue mich immer über Nachrichten das meine Texte Gutes ausgelöst haben und genau  dann fühle ich mich bestätigt, weiterzumachen.

Konkurrenz – gibt es überall

Gerade in den letzten Wochen wieder sehr präsent, die Yoga Szene wächst und wächst. Immer mehr sind Aussehen, Gelenkigkeit und Hip sein in den Vordergrund gerückt, es gibt haufenweise neue Yoga Blogs und interessanterweise gibt es gerade in der Yoga Welt viel Konkurrenzdenken. Auf der einen Seite verständlich denn jeder muss seine Miete bezahlen und sich ernähren. Das ist auch gut so, denn wenn Du wirklich dahinter stehst, hinter dem was Du tust, dann fühlt es sich selbstverständlich gut an, wenn es honoriert wird. Egal ob mündlich, schriftlich oder finanziell. Ich frage mich aber warum kann man das denn nicht gemeinsam? Warum ist es wichtig, in welchem Studio Du unterrichtest oder wo Du praktizierst,  oder auf welchem Blog etwas veröffentlich wird? Ein und dasselbe Thema kann auf dem einen Blog total gehiped werden, auf dem anderen total untergehen. Du schreibst Dir etwas von der Seele, recherchierst und setzt Dich mit einem Thema auseinander und kurze Zeit darauf wird ein Beitrag auf einem anderen Blog mit genau demselben Thema veröffentlicht. Im ersten Moment denkst Du: Hä, was soll das denn?! Aber mal ganz ehrlich, eigentlich ist es doch ein super Kompliment. Freu Dich darüber:

Danke ihr Lieben, das ihr meine Texte lest und Euch inspiriert fühlt. Das freut mich sehr.

By the way, ähnlich verhält es sich in Kursen oder Ausbildungen, der eine findet die Ausbildung bei einem modernen Institut stimmig, der andere in einer spirituellen Atmosphäre. Das ist doch klasse, liebe Leute. Warum freuen wir uns dann nicht einfach das wir alle diese Möglichkeiten haben, wir können wählen und selber entscheiden, was zu uns passt. Und das ist ein riesiger Vorteil. Warum fällt es den Studiobesitzern und Kurs-/Ausbildungsleitern da so schwer das als etwas Positives zu erkennen? Ja, klar. Jeder findet seine Ausbildung, seinen Kurs, seine Räumlichkeitem am Besten und das ist auch ok. Denn nur so kann ich einen Kurs verkafuen, wenn ich die Lehrer  die ich eingesgtellt habe und die Räume die ich angemietet habe, die Ausbildung die ich anbiete toll finde. Aber trotzdem können doch andere auch tolle Kurse , Workshops und Ausbildungen anbieten?

 

Ob Du an dem ganzen Konkurrenzdenken mtimachen willst oder nicht, bleibt immer noch Dir selber überlassen. Ich jedefalls geniesse die Freiheit selber entscheiden zu können, was ICH will und was ich GUT finde! Und genau das kann ich als Bloggerin, als Lehrerin und Ausbilderin.

 

Immer nach dem Motto: Miteinander statt Gegeneinander!

Ich kann Euch empfehlen, wenn ihr einen Blog startet dann seid offensiv und authentisch, schreibt über das was Euch am Herzen liegt und legt los. Ihr habt nichts zu verlieren und viel dazuzugewinnen.

 

Lasst Euch nicht stressen vom Konkurrenzdenken, sondern arbeitet zusammen. Bündelt die Energien und lasst uns teilhaben an Euren Herzensthemen.

 

Ich jedenfalls freue mich auf Deine Texte!

Namastè Deine

 

Yogareich, Dein persönlicher Yoga & Lifestyle Blog über Yoga, Gesundheit und alles was Dich bewegt…

 

P.S.: Selbst wenn Yogareich bei Google nicht auf Seite eins auftaucht bei der Suche nach Yoga Blogs, so ist es dennoch möglich die Kosten die ich in den Bog stecke durch Kooperationen zu decken. Das schaffst Du auch. Der Rest kommt mit der Zeit.

 

2 Gedanken zu „Lifestyle//Yoga Blogger als Hauptberuf, wie ist denn das überhaupt

  1. Liebe Sunita,
    Danke für diesen ehrlichen, authentischen Post
    Ich möchte auch einen Blog starten und habe aber leider auch überhaupt keine Ahnung wie ich das anstellen soll. Danke für deine Infos.

    Hab einen wunderbaren Tag
    Alles Liebe
    Jenny

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