Lifestyle//Singliebe – wie Du Deine Stimme richtig einsetzt*

Singliebe – wie Du Deine Stimme richtig einsetzt…

Ja, ich weiss, noch vor einiger Zeit habe ich Euch berichtet, wie ich früher immer mit meiner Pieps-Stimme aufgezogen worden bin. Das stimmt. Aber natürlich hat sie sich im Laufe meines Lebens verändert, nicht mehr ganz so hoch, nicht mehr ganz so unsicher, nicht mehr ganz so quitschig ist sie mittlerweile. Dennoch erschrecke ich mich bei jedem Videotraining, bei der jeder Aufzeichnung meiner eigenen gesprochenen Worte ein wenig, aber das geht ja den meisten von uns so.

 

Trotzdem oder genau deswegen habe ich mir vor einiger Zeit ein Stimmtraining gewünscht, aber wie es so ist, bekam ich einen Gutschein zu meinem Geburtstag geschenkt für ein paar Stunden und es gab IMMER viel zu viel Arbeit, viel zu viele Krankheiten der Kinder, viel zu viele Termine, sodass einige Monate ins Land zogen bevor ich dazu kam, diesen besagten Gutschein endlich einzulösen. Eigentlich war er dann auch schon abgelaufen, aber Mo von  Singliebe war so liebe und ich durfte den abgelaufenen Gutschein dann noch einlösen. Das fand ich ja schon einmal so entspannt, das ich mich noch mehr freute, endlich die Zeit gefunden zu haben an meiner Stimme zu arbeiten. Und so kam es  das ich in den letzten Wochen immer mal wieder zum eigentlichen Gesangstraining, aber bei mir viel mehr Stimmtraining gegangen bin und ich muss Euch sagen, es war super cool!

Nicht nur, das die Leherer, Sängerinnen, Sänger, Gesangstrainer dort sehr entspannt und herrlich sympathisch sind, vielmehr habe ich wirklich extrem viel gelernt über meine Stimme, über den Atem (und das obwohl gerade ich als Yogalehrerin mich wirklich schon sehr mit diesem Thema auseinandergesetzt habe) und wie ich das beides miteinander verbinde. Da man beim Sprechen und zum Stimmtraining  ganz andere Atemübungen als beim Yoga macht musste ich das dann erst einmal alles neu lernen.

 

Wir haben verschiedene Übungen gemacht, in denen ich lernte meine eigene Stimme viel einfacher, mit weniger “Kraftaufwand” einsetzen konnte, wir haben Übungen gemacht um überhaupt erst einmal die unterschiedlichen Resonanzen der Stimme zu erkennen und diese dann im nächsten Schritt sinnvoll zu nutzen. All diese Übungen kann ich auch heute noch weiter üben, sie helfen mir, meine Stimmbänder aufzuwärmen vor den Yogaklassen und genau wie beim Yoga auch (Übung macht den Meister) werde ich hier am Ball bleiben müssen, denn durch den Einsatz der Stimme, der richtigen Dynamik kannst Du ganz viel bewirken und allein das schon finde ich sehr interessant.

Aber nun zum Ablauf, in der allerersten Stunde wurde ich gefragt, warum ich denn da bin, was genau ich mit dem Einsatz der Stimme bezwecke, ob ich irgendwelche “Schwierigkeiten” bemerke .. (finde ich immer gut, so ein Anamnesegespräch, das geht natürlich nur im Einzelunterricht, ist aber im Endeffekt viel effektiver und gezielter)

Ist Euch einmal aufgefallen, das es unheimlich schwer ist laut zu schreien, wenn man darum gebeten wird?!

So kam es dazu, das ich genau diese Übung (die ich auch super zuhause üben kann) machen sollte und am Beginn vollkommen daran gescheitert bin:

 

15175386_1540892455926133_556292069_n

 

Durch die scharfe Betonung der Buchstaben (die genaue Ausführung lernt ihr bei Euren Stimmtraining) lernte ich mein Zwerchfell wieder mehr (oder überhaupt) wahrzunehmen. Ich konnte dadurch erkennen,wann meine Stimme aus dem Bauch herauskommt, aus der Brust, aus der Nase oder Stirngegend.

Hinzu kamen noch die ein oder andere Übung, die mich wirklich haben begeistern lassen.

Nicht nur, das ich den Einsatz meiner eigenen Stimme in der Zwischenzeit ganz anders, viel gezielter aktivieren kann, was ich auch in den letzten Wochen gelernt habe, das jede Sparte, jeder Beruf oder Berufung ihren ganz eigenen Glauben an eben genau das was demjenigen daran wichtig ist hat. Ich als Yogalehrerin bin der festen Überzeugung, das Yoga jedem gut tut, Yoga hilft Spannungen abzubauen, es hilft Dich zu öffnen, Dich zu stärken. Diese Liste könnte ich ewig weiterführen. Aber genauso geht es auch Gesanglehrern, die Stimme hilft Dir Du selbst zu sein, Dich auszudrücken, Dich einzusetzen, beim Atmen, bei Deiner Gefühlswelt. Musik hilft Dir in wo vielen Situationen, das auch ein Gesangslehrer hier diese Liste wohl ewig weiterführen könnte. Grossartig, oder?!

Auf Singliebe.de erfahrt ihr über das Singen folgendes:

Die intensivste Form, selber Musik zu machen, ist das Singen. Der Körper wird zum Instrument, zum Klangkörper. Die Atmung, die Intonation, die körperliche Spannung und Entspannung – all diese Faktoren formen den Klang. Intuition und Technik sind die Basis für jede*n SängerIn – ob AnfängerIn oder Fortgeschrittener.

Singen ist ein Handwerk. 

Mit großen Selbstzweifeln an den eigenen Gesangsfähigkeiten begegnen uns unsere SchülerInnen häufig in ihren ersten Stunden: Die Stimme mache nie das, was man sich selber wünscht, Aufgaben scheinen schier unüberwindbar und auch das nötige Talent zum Singen fehle – mangelndes Selbstbewusstsein stellt sich ein und macht die ersten Schritte sehr schwer.

Wir wissen, dass Talent nur eines von mehreren Faktoren ist, den richtigen Ton zu treffen. Denn Singen in erster Linie ein Handwerk, das von jedem Menschen erlernt werden kann – ob in jungen Jahren oder aber im hohen Alter. Unser Körper ist ein organischer Werkzeugkasten, den wir lediglich lernen müssen, richtig zu bedienen. Das bewusste Einsetzen der einzelnen Werkzeuge, die jede und jeder von uns besitzt, kann bereits mit sehr simplen Übungen erlernt werden und führt schon bereits nach wenigen Stunden des Unterrichts zu hörbaren Ergebnissen.

Singen ist Leidenschaft

Unsere Stimme ist nicht allein von der körperlichen Konstitution abhängig. Sensibel reagiert sie gleichwohl auf unsere seelische Verfassung, erzeugt Spannung und verleiht jeder noch so perfekten Stimme die notwendige Individualität – mit allen Höhen und Tiefen. Das macht die Stimme zu einem sehr emotionalen Instrument, dass – von Leidenschaft getrieben – die Kraft hat, Menschen zu bewegen.

Singen macht glücklich

Bereits einstündiger Gesang hat positive Auswirkung auf unser Immunsystem und unser persönliches Empfinden – das ist mittlerweile sogar wissenschaftlich belegt. Singen ist demnach gesund und macht glücklich, egal ob der Ton getroffen wird oder auch nicht. Wenn die Stimmbänder vibrieren und der ganze Körper in Bewegung gerät, kommen wir beim Singen sportlichen Einheiten bereits sehr nah: Lunge und Zwerchfell werden trainiert, die Durchblutung gefördert und Körperhaltung und Kreislauf positiv beeinflusst. Singen hält fit, entspannt, gleicht aus und befreit uns zudem vom Alltagsstress.
Singende Menschen sollen zudem auch lebensfroher, kreativer, selbstbewusster und zuversichtlicher als andere.

Als Yogalehrerin und Referentin ist es mir  wichtig, das die Stimme authentisch ist, Deine Stimme und die Betonung sollte zu Dir passen und das unterstreichen,was Du unterrichtest. Das erzeugen einer Dynamik in dynamischen Flows oder Asanas ist genauso wichtig, wie das Weglassen der Dynamik in den ruhigeren Asanas und der Entspannung, das würde viel zu viel Unruhe in Deine Stunden  bringen. Deine Stimme erzeugt eine Stimmung, die Du ganz leicht selber beeinflussen kannst. Nur dafür musst Du erst einmal erkennen, welche Stimmung Du und die Betonung Deiner Stimme ausstrahlen. Hinterfrage Dich und mach gern einmal dieses ganz beliebte Videotraining…

Auch möchte ich Euch nicht  den wunderbaren Unterricht des Hamburger Teams von  Singliebe vorenthalten und daher habt ihr hier die Möglichkeit durch Liken, Teilen oder Kommentieren neben einer kostenlosen Probestunde auch einen Nachlass von 30%  auf den Einsteigerworkshop am 28. /29.01.2017  bei Singliebe in Hamburg zu gewinnen.  

Kommentiert den Beitrag, teilt ihn bei Facebook oder klickt gefällt mir und am 6. Dezember 2016 (Nikolausi) lose ich unter allen Teilnehmern aus. 

Lasst es Euch nicht entgehen, Eure Stimme zu stärken oder wie es mir erging – neu kennenzulernen..

 

Namastè Eure Sunita

 

P.S. Wie IMMER, sag mir gern Bescheid, wie es Dir gefallen hat, wie Du mit Deiner Stimme umgehst, nimmst Du sie überhaupt bewusst wahr? Wie immer gern auch per Mail.

 

Dein ganz persönlicher Blog über Yoga, Gesundheit und alles was Dich bewegt.

*Werbung,weil Namennennung. Die Einladung zu dem Workshop für Euch kommt von Singliebe direkt. Vielen Dank dafür.

RSS
Follow by Email
Facebook
Facebook
Google+
Pinterest
Instagram
Sunita Ehlers

Auf dem Yoga – reich Blog schreibe ich, Sunita, über Themen rund um einen gesunden Lifestyle. Ich bin ausgebildete Yogalehrerin (AYA), aktive Referentin der Yogalehrerausbildung, Yoga & Lifestyle Bloggerin und Podcasterin (Living a good – healthy – Life)

Zu meinen Themen & Kursgebieten gehören Hormonyoga/Personal Training/ Vinyasa Yoga/Hatha Yoga/Yin Yoga/ Ayurveda Yoga / Meditation und alles was zu einem achtsamen Leben dazugehört.

Ausbildung:

Studium der Personal-und Organisationsentwicklung

Ausbildung zur Kauffrau im Luftverkehr

Heilerzieherin

Mir ist wichtig, das es nicht nur um das Geld verdienen geht, der Spass an der Sache und auch die soziale Mit-Verantwortung liegen mir sehr am Herzen. Aus diesem Grund engagiere ich mich ehrenamtlich bei Lokstedt in Motion, ein Projekt zur Integration geflüchteter Kinder durch Yoga(Organisation & Yogakurse) und EBY Eat_Breathe_Yoga Yoga bei Essstörungen (Projektleitung, eine Initiative von Yoga für alle e.V.)



Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.