Lifestyle// meine Glücksmomente 2018

Ich weiss gar nicht mehr, auf welchem Blog ich es gesehen habe…. ich weiss nur noch, das ich es total sympathisch und spannend fand von den Wohlfühlmomenten des Autors zu lesen. Und genau aus dem Grund erfahrt ihr heute auch meine allerliebsten Yoga – Wohlfühl- und Glücksmomente aus den ersten 3 Monaten des Jahres 2018.

Das Yoga super viel bewirken kann habe ich ja schon erwähnt und es ist tatsächlich so, das es sich nicht nur auf den Körper, vielmehr auch auf den Geist positiv  auswirkt. Deshalb nenne ich diese Glücksmomente meine ganz persönlichen Yogamomente. Denn ohne das ich Yoga praktizieren würde hätte ich sie vielleicht gar nicht erkannt, oder?

 

Januar 2018

Yeah, der erste Glücksmoment war direkt an Silvester, wir haben in der kleinen Familie zusammen gefeiert und dieses Jahr haben wir wortwörtlich gefiert. Meine grosse Tochter ist nun schon 8 Jahre alt, die kleine schon 6 und beide wollten dieses Jahr auf jeden Fall bis Mitternacht aufbleiben. Ich halte da ja eigentlich nicht so viel von, denn ich bin meist spätestens gegen 22:00 müde. Aber dieses Silvester habe ich es tatsächlich geschafft, bis Mitternacht durchzuhalten. Wir haben viel gelacht, viel getanzt und hatten super viel Spass zusammen. Einfach nur schön. Geknallert wurde auch, da konnte ich mich nicht durchsetzten, denn ich halte davon nicht wirklich was. In meinen Augen könnte man das Geld viel wertvoller einsetzen und die Geräusche der Böller finde ich super unangenehm. Aber auf der anderen Seite kann ich auch verstehen das Kinder es toll finden und so habe ich mich dem gefügt (zumindest in diesem Jahr, ich hoffe weiterhin das ich es in den nächsten Jahren abschaffen kann…) Alles in allem hatten wir ein harmonisches Fest und das tat gleich zu Beginn des Jahres wirklich gut.

Der Januar ist auch der Monat gewesen, in dem ich begonnen habe meine Haare nicht mehr zu färben. Ich habe mich im Dezember bereits darauf  vorbereitet und es fühlt sich für mich sehr stimmig an, nicht mehr die ganze Chemie auf meine Kopfhaut zu klatschen. In den letzen Monaten musste ich fast alle 2-3 Wochen nachfärben und das hat mich enorm gestresst. Ausserdem kann ich es mir – ehrlicherweise – auch nicht leisten, alle 2 Wochen zum Frisör zu rennen. Liebe Sina, ich vermisse Dich, aber Du hast im Dezember so einen tollen Farbverlauf auf meine Haare bekommen, sodass ich es tatsächlich bis jetzt geschafft habe nicht mehr nachzufärben, sonder einfach wachsen zu lassen. Genau das hätte ich bestimmt ohne Yoga gar nicht wahrgenommen, aber die Natur und die Natürlichkeit des Menschen haben mich schon immer fasziniert, daher ist es einfach an der Zeit auch meine natürliche Haarfarbe nicht länger zu unterdrücken. Ich fühle mich frei und gut. Und grau… ich schaue im Janaur fast täglich in den Spiegel und überlege wie ich diese neue Haarfarbe finde, halte aber gut durch und gewöhne mich langsam daran.

 

Ein weiteres Glücksmoment im Januar war für mich nach der Winterpause in der ich überhaupt keinen Finger gekrümmt habe, keinen einzigen Yoga Kurs unterrichtet habe und keinen einzigen Blogbeitrag verfasst habe wieder einen Kurs zu unterrichten. Es hat einfach eine reisen Freude gemacht, all die lieben TeilnehmerInnen wiederzusehen und Yoga anzuleiten. Es hat sich angefühlt, wie nach Hause kommen. Ich liebe es einfach Yogakurse zu geben und Yoga unter die Menschen zu bringen. Vor allem nachdem ich in den Ferien wirklich komplett zur Ruhe gekommen bin, Fernsehen, rodeln, kochen, schlafen, lesen, spielen. Und dann nach den 2 Wochen wieder unterrichten und merken, das es genau das Richtige für ich ist. Es ist genau das was ich machen will.  Herrlich!

 

 

graue-haare-wachsen-lassen-bloggerin

 

 

Februar 2018

Im Februar gab es auch tolle Momente, die mich – auch rückwirkend noch – glücklich gemacht haben. Die Eröffnung der FYTT Location in Gross Borstel zu der mich die liebe Stephanie von Chakra Seven geladen hat war total schön. Ich habe jede Menge grossartiger Menschen getroffen, mich viel austauschen können mit Menschen die ich an dem Tag kennenlernt durfte und mit Menschen die ich einige Zeit nicht gesehen hatte und mich umso mehr gefreut habe, wiederzusehen.  Ich hatte einen tollen Abend. Ich lerne neue Leute kennen und geniesse die Momente des Beobachtens. Menschen zu sehen, die vor Energie regelrecht strotzen finden meine volle Anerkennung. Auch hatte ich davor noch einen total schönen Workshop im Sandhi Yoga in Niendorf über Hormonyoga, einfach ein gelungener Tag. In diesem Monat hab ich auch die Möglichkeit bekommen noch mehr Yogalehrerinnen auszubilden, auch das hat mich total glücklich gemacht. Ich finde es bereichernd über Yoga und die Dinge um Yoga herum zu referieren. Es ist aber auch so, das nicht nur die Teilnehmerinnen lernen, auch ich lerne in jeder Ausbildung etwas dazu und das empfinde ich als grosses Glück.

 

 

 

 

März 2018

Der März beginnt immer mit meinem Geburtstag. Ich bin 44 und fühle mich alt und jung zugleich. Ich feiere ihn eigentlich nicht. Aber in diesem Jahr habe ich ein paar liebe Menschen eingeladen um gemeinsam in einem Café beisammen zu sein. Wie erwartet haben ganz kurzfristig einige abgesagt, aber umso schöner war der Nachmittag mit allen die da waren. Es hat sehr viel Freude gemacht. Dann kam direkt danach die Party bei meiner lieben Freundin Britta. Es war so herrlich, Momente mit lieben Freunden, Gespräche mit lieben Menschen. Einfach unbeschreiblich herzwärmend. Der März brachte mich aber auch an meine Grenzen. Denn ich habe tatsächlich überlegt, den Blog zu schliessen. (Dazu in einem späteren Beitrag mehr!) Die neuen Datenschutzbestimmungen liegen mir schwer im Magen. Denn ich kenne mich mit IP Adressen und diesem ganzen Kram so gar nicht aus. Aber ich habe mir die Arbeit als Bloggerin und die dazugehörigen Dinge mit WordPress und Co auch beibringen können, so kam ich schlussendlich zu dem Schluss das ich es einfach nicht über das Herz bringe, einfach so aufzuhören und das ich mich in diese neue Situation reinfuchsen muss. Die neuen Datenschutzbestimmungen machen mir zwar nach wie vor Sorge, aber ich werde eine Lösung finden und alleine diese Gewissheit macht mich zufrieden und glücklich. Denn im Yoga habe ich gelernt, an dem festzuhalten was ich will und nicht bei “kleinsten” Schwierigkeiten gleich aufzugeben. Daher ein grosser Yoga Glücksmoment für mich im März, die Gewissheit zu haben das mir das Schreiben für den Blog so viel Freude macht das ich den Blog nicht aufgeben will. Nicht nur das ich mich über Euren Zuspruch, über Eure Kommentare und Nachrichten freue, auch ist das Schreiben unglaublich befreiend. Ich liebe es. Schreiben löst Blockaden und das macht mich frei und glücklich.

Dann hatte ich im März so eine ganz merkwürdige Woche. Kennt ihr das? Einen Tag, ich hatte gerade gesaugt und gefeudelt in der ganzen Wohnung, kippt mir eine ganze Flasche Kakao in der Küche aus. Der Kakao ist nun nicht mehr in der Flasche, er ist nun auf meiner Tochter Neela (von oben bis unten), auf dem Küchentisch, auf der Wand neben dem Tisch, auf den Stühlen (in den kleinen Ritzen von den Stühlen) und auf dem Boden der Küche (den ich gerade gefeudelt hatte) ich hätte heulen können wenn es nicht so komisch gewesen wäre. Am selben Tag noch entschlossen wir, einen Kuchen zu backen. Während des Backens ist das Ofenblech auf der einen Seite rausgerutscht und der halbe Kuchenteig hat sich im Ofen verteilt. Also musste ich ein drittes Mal – nachdem ich den Ofen vom Teig befreit hatte – die Küche feudeln. Am nächsten Tag fielen mir 2 Gläser aus dem Schrank die sich dann auch in der Küche verteilt haben. Und noch einen Tag später fiel mir ein riesen Karton gefüllt mit Leergutflaschen mitten im Supermarkt aus der Hand und die Falschen verteilten sich in der Gemüseabteilung. Ich hätte schon wieder heulen können. Tat es aber nicht. Hatte genau da einen wunderbaren AHA Moment. Ich sehnte mich nach Meditation! Ja, genau. In dem Moment wusste ich, es gibt sie diese nervigen Tage, egal ob Du Yoga machst oder nicht. Manchmal sind sie einfach da. Aber ich sehnte mich nach Meditation und wusste in dem Moment, danach würde es mir einfach gut gehen. Mitten am Tag also ab auf die Matte und Ohm. Ja, da fühlte ich mich genau richtig, ganz gleich ob die Küche dreckig, der Kakao auf und nicht in der Tochter oder die Flaschen im gesamten Supermarkt verteilt sind. Yoga tut gut und diese Gewissheit hat mich beflügelt und beruhigt, so tief das ich mich tatsächlich glücklich fühlte. Glücksmomente März.

 

 

Ihr Lieben, das heisst natürlich nicht, das die restlichen Tage der Monate alles schlecht lief. Aber es heisst, das diese Momente für mich ganz besondere waren. Und durch das niederschreiben der Momente bleiben sie auch noch ein wenig länger in Erinnerung. Und s gut einfach gut, sich auf schöne Momente zu besinnen und sie wertzuschätzen. Also liebes Leben, Danke. Danke für das lehren und danke für das erkennen. Ich lebe und geniesse. Du auch?

Ich freue mich, wenn Du mir Deine Glücksmomente schreibst. Was genau hilft Dir durch diese merkwürdigen Tage, was hält Dich aufrecht?

Namastè Deine

 

Yogalehrerin-aus-hamburg-Bloggerin

Sunita Ehlers
Auf dem Yogareich Blog schreibe ich, Sunita, über Themen rund um einen gesunden Lifestyle. Ich bin ausgebildete Yogalehrerin (AYA), aktive Referentin der Yogalehrerausbildung, Yoga & Lifestyle Bloggerin und Podcasterin (Living a good - healthy - Life)
Zu meinen Themen & Kursgebieten gehören Hormonyoga/Personal Training/ Vinyasa Yoga/Hatha Yoga/Yin Yoga/ Ayurveda Yoga / Meditation und alles was zu einem achtsamen Leben dazugehört.
Ausbildung:
Studium der Personal-und Organisationsentwicklung
Ausbildung zur Kauffrau im Luftverkehr
Heilerzieherin
Ich liebe das Schreiben und sehe es als Ausdruck dessen, was mir am Herzen liegt.Wenn Business Spaß macht ist es ein unglaubliches Gefühl. Authentizität und Liebevoller Umgang sind mir genauso wichtig, wie soziale Verantwortung. Aus diesem Grund engagiere ich mich ehrenamtlich bei Lokstedt in Motion, einem Projekt zur Integration geflüchteter Kinder durch Yoga(Organisation & Yogakurse) und EBY Eat_Breathe_Yoga, Yoga bei Essstörungen (Projektleitung, eine Initiative von Yoga für alle e.V.)

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